| Kenndaten | Leistungen | Zum Flugzeugtyp allgemein | Technische Beschreibung |
Lebenslauf |
| Hersteller: | Etablissément Jodel |
| Baumuster: | D112, Werknummer 459 |
| Baujahr: | 1959 |
| Erstflug: | des
Prototyps D11: 5.5.1950 HB-SVL: |
| Bauart: | Zweiplätziger Tiefdecker mit Heckradfahrwerk in Holz-Fachwerkbauweise |
| Abmessungen: | Spannweite
8.2 m Flügelfläche 12.75 m2 Länge 6.20 m Höhe |
| Gewichte: | Rüstgewicht:
335 kg. Max. Abfluggewicht: 550 kg. |
| Triebwerk: | 4 Zylinder Boxermotor Teledyne Continental Motors TCM A-65 (Nennleistung 65 PS) |
| Propeller: |
| Reisefluggeschwindigkeit : | 160 km/h |
| Höchstgeschwindigkeit: | 250 km/h |
| Minimalgeschwindigkeit: | 60 km/h |
| Dienstgipfelhöhe: | 3200 m.ü.M. |
| Max. Steigleistung in Bodennähe: | 2.7 m/sek |
| Treibstoffverbrauch: | 18 lt/Std. |
| Max. Flugdauer mit Reisegeschwindigkeit: | 3.5 Std. |
| Reichweite: | 580 km |
| Startstrecke über 15m: | 335 m |
| Landestrecke aus 15 m: | 320 m |
Zum Flugzeugtyp allgemein: (zum Anfang)
Die Jodel D11 Serie (D112, D117, D120) ist die zweite Konstruktion nach dem Urahn aller Jodel, der Jodel Bébé (D9). Die Jodel Bébé wurde 1946 bzw. 1947 (je nach Quelle) von den Franzosen Edouard Joly und Jean Delemontez als einsitziges Sportflugzeug entwickelt. Die Entwicklung und der Bau standen immer noch unter den Restriktionen für die Sportfliegerei der Nachkriegszeit. Bereits die D9 hatte die Grundmerkmale aller Jodel Flugzeuge: die Auslegung als Heckrad-Flugzeug, den Knickflügel, die einfache Rumpfkonstruktion, die Holzbauweise. Als Motor diente ein vorhandener Poinsard der eine Leistung von 25 PS hatte. Die Jodel Bébé hatte ihren Namen von der Niewport XI an denen Jean Delemontez 1917 als Mechaniker bei der 'Armee de l'air' arbeitete. Der Erstflug fand unter grösstmöglicher Geheimhaltung in Beaune statt. Das Buschtelefon funktionierte jedoch schon zu dieser Zeit bestens, so dass sich die Charakteristiken und die hervorragenden Flugeigenschaften herumsprachen. In Paris wurde daraufhin die 'Jodel-Bewegung' ins Leben gerufen.
Auf Grund der Erfahrungen mit der Jodel Bébé machte sich Jean Delemontez daran, eine zweisitzige Version zu entwickeln. Die Jodel D11 mit der Kennung F-BBBF flog im April 1950 zum ersten Mal, angetrieben von einem Salmson 9ADB 9-Zylinder Sternmotor der eine Leistung von 45 PS abgab. Ein paar Wochen später folgte die D111 F-WBBG, welche von einem Minié 4DC32 Motor mit 75 PS Leistung angetrieben wurde und im Mai 1950 zum ersten mal geflogen wurde.
Mit dieser Maschine kam dann auch der Erfolg. Der Staat bestellte 11 D111 die später mit dem Continental 65 PS Motor ausgestattet wurden. Dies war der Start für die Beispiellose Geschichte der Jodel die sich sich zu einem in aller Welt gebauten, beliebten Sportflugzeug entwickelte. Die einfache Bauweise führte dazu, dass viele Jodel in allen Variationen von Selbstbauern gebaut wurden. Auch Kleinbetriebe in der ganzen Welt stellten die Jodel D11 her, in der Schweiz zum Beispiel die Firma Uetz in Fehraltdorf. Diese Vielfalt an Herstellern führte unweigerlich zu einer entsprechenden Vielfalt an Varianten dieses Flugzeuges. Die wichtigsten seien hier aufgezählt:
Die D11 wurde dann von Pierre Robin in Zusammenarbeit mit Jean Delemontez weiterentwickelt. So entstanden zuerst die dreiplätzige DR100 als Prototyp (Erstflug am 14. Juli 1958 mit einem 90 PS Motor), die DR105 (mit einem 100 PS Motor) und die Serienversion dieser Weiterentwicklung, die DR1050 Amassadeur die dann von Centre-Est Aéronautique in Dijon und von der Société Aéronautique Normande (S.A.N.) in grossen Stückzahlen hergestellt wurden.
Ein Link auf eine sehr Interessante Seite im Internet die sich ausschliesslich mit der Geschichte der Jodel-Flugzeuge befasst, findet auf der Seite mit den typenspezifischen Links.
Quellenverweise: Veterano, Cockpit 7/67, Richard Ferriere (web-seite zur D112)
Technische Beschreibung (zum Anfang)
Rumpf:
Kastenrumpf aus Holz aufgebaut und komplett mit
Holz beplankt. Der einteilige Flügel wird von unten an den Rumpfgeschraubt. Der
Holm dient im Bereich des Rumpfes als Sitzfläche. Der Benzintank ist zwischen
dem Instrumenten-Brett und dem Motorspant angeordnet. Die Motorhaube ist aus
entsprechend zugeschnittenen Flachblechen geformt.
Leitwerk:
Ganzes Leitwerk in Holzbauweise mit rechteckigem Aufriss. Die
Höhensteuer-Flosse ist mit Holz beplankt, das Ruder Stoffbespannt. Das
Höhenleitwerk ist in einem Stück gebaut und auf den Rumpf geschraubt. Das
Seitenleitwerk besteht nur aus dem grossflächigen Seitenruder und ist am
hintersten Rumpfspant angeschlagen. Es ist ebenfalls Stoffbespannt.
Flügel:
Lebenslauf der HB-SVL: (zum Anfang)